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04.02.12

RUDOLF SCHOCK SINGT GLINKA UND DARGOMYSCHSKI



Rudolf Schock singt Michail Glinka und Alexander Dargomyschski
1947: Rudolf Schock als Lenski in 'Eugen Onegin' von Tschaikowsky
(Quelle: Acanta 2LP 4023550)

"Im Jahre 1985 produziert Acanta (Fonoteam GmbH, Hamburg) zum Schocks 70. Geburtstag unter dem Titel 'Collection Rudolf Schock' eine Vielzahl LP-Premieren aus der Periode 1946-1956. Es handelt sich dabei um Oper, Operette und acht russische Lieder. Die Lieder füllen die letzte Schallplattenseite der Doppel-LP 'Russische Opern, Lieder und Romanzen'(Acanta 40.23.550), worauf Rudolf Schock Musik von Mussorgsky, Tschaikowsky, Dargomyschski, Rimski-Korsakow, Glinka und Balakirew singt"

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"Mili Alexejewitsch Balakirew (1837-1910) und etwas früher Alexander Dargomyschski (1813-1869) werden für die Musik von Michail Glinka (1804-1857) entdeckt, dem ersten russischen Komponisten, dem es gelingt, eine nationale, jungrussische Musikkultur auf die Beine zu stellen. In dessen Kielwasser versammelt der energische Balakirew etwa 1865 eine Gruppe von Komponisten um sich, die die westlichen (Opern-)Einflüsse aus Italien und Frankreich mit der eigenen Volksmusik zu verbinden versuchen. Diese Gruppe, die sich selbst'Les Cinq (Die Fünf)' nennt und von Zeitgenossen ironisch als 'mächtiges Häuflein' angedeutet wird, besteht aus...."

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"Er (Rudolf Schock) pendelt singend und politisch möglichst neutral von Ost nach West und umgekehrt. U.a. in Ostberlin tritt er in der russischen Oper 'Sadko' von Rimski-Korsakow auf......die Sowjets bitten ihn dringlichst, in ihrem Ostberliner Rundfunkstudio aufzutreten...."
Bis soweit ein paar Zitaten aus 'Rudolf Schock singt Balakirew' von März 2011 als Einführung zu dem, was jetzt folgt.
Michail Glinka, Gemälde von Ilija Repin (1844-1930)










Michail Glinka (1804-1857)
ist der selbstbewusste 'Godfather' der - was später genannt werden sollte - "grossen Periode der russischen Musik". Im Anlauf zu seiner Oper 'Schisn sa zarja Iwan Sussanin (Ein Leben für den Zaren)' schreibt Glinka: "Es scheint mir, dass ich fähig sei, unserem Theater ein Werk zu geben...bei dem das Sujet auf jeden Fall ein völlig nationales sein wird. Aber nicht nur das Sujet, auch die Musik. Ich will, dass meinde Landsleute sich im Theater wie zu Hause fühlen"

In Glinkas Musik spielt die russische Volksmusik eine führende Rolle, und die umfangreich eingesetzten Chöre und Ballette tragen visuell und auditiv kräftig dazu bei, eine Atmosphäre zu kreieren, die man als 'typisch russisch' bezeichnen könnte. Für die Sologesänge seiner Operngestalten schöpft Glinka dankbar aus der reichen Quelle der westeuropäischer Operntradition, aber auch zeigt er sich als "genialer Avantgardist auf dem Gebiet der Instrumentationskunst" ('Die Zeit': 'Der grosse Kulturführer'-2008). Sein Einfluss auf Mussorgsky, Rimski-Korsakow und Strawinsky ist denn auch unverkennbar.

Die grandiose Premiere der ersten russischen Volksoper 'Ein Leben für den Zaren' findet 1836 in St. Petersburg in Anwesenheit vom Zaren Nikolaus l. statt. Aber da Glinka darauf mit der Arbeit an 'Ruslan i Ljudmila' beginnt, auf revolutionären Texten des politisch umstrittenen Dichters Alexander Puschkin, stösst er mit der Zensur des zaristischen Regimes zusammen.
A. Puschkin 1827, Gemälde: V. Tropinin (1776-1857)
Alexander Sergejewitsch Puschkin (1799-1837)
'Die grosse Periode der russischen Musik' entwickelt sich aus der modernen, russischen Literatur, die in der Poesie und lyrischen, realistischen Prosa des grossen Alexander Puschkin zum ersten Mal eine feste Form annimmt. Verblüffend ist die Zahl der vielen, russischen Opern, wofür Puschkins Werk Modell stand:
Glinkas 'Ruslan i Ljudmila',
Dargomyschskis 'Russalka' und 'Der steinerne Gast',
Tschaikowskys 'Eugen Onegin' und 'Pique Dame',
Rimski-Korsakows 'Mozart und Salieri' und 'Der goldene Hahn',
Mussorgskys 'Boris Godunow',
Rachmaninows 'Aleko' usw.
Zar Nikolaus I
Alexander Puschkin steht kurze Zeit als Volksdichter im Staatsdienst, aber  seine liberalen Gedichte finden kein Gefallen bei der reaktionären Regierung. Puschkin wird im Jahre 1820 verbannt, demselben Jahr, worin das Vers-Epos 'Ruslan und Ljudmila' erscheint. Rehabilitation folgt 1826, wonach Puschkin in St. Petersburg zum - vom Staat bespitzelten - Mittelpunkt einer Gruppe von Dichtern und Musikern wird, wozu auch Glinka gehört. Januar 1837 erliegt Puschkin den Verletzungen eines Duells, wovon man annimmt, es habe irgendwie auch mit dem "unverblümt bekundeten Interesse des Zaren an Puschkins Ehefrau" ('Die Zeit': 'Der grosse Kulturführer' 2008) zu tun gehabt.

'Ruslan und Ljudmila' (1842)
Michael Glinka befindet sich in misslicher Lage: auf der einen Seite muss er als Dirigent des Königlichen Orchesters dem Zaren treu bleiben, aber auf der andren Seite will er den von ihm bewunderten Alexander Puschkin nicht fallen lassen. Die Folge ist, dass er ein riskantes Katz und Mausspiel mit der Zensur treibt:
Glinka und Puschkin sollten anfangs vereinbart haben, letzterer solle nach seiner Heldendichtung 'Ruslan i Ljudmila' ein Libretto für Glinkas Oper schreiben. Dann stirbt aber Puschkin 1837 infolge des bekannten Duells. Glinka bittet den Dichter Walerjan F. Schirkow, zusammen mit ihm das Textbuch zu machen. Beide Männer halten das perfekt geheim, aber wenn die Oper 1842 Premiere hat, zeichnet auf einmal ein stolzes Kollektiv von SECHS Textdichtern (Glinka und Schirkow einbegriffen) als Verfasser des kompletten Librettos.
Noch spät im 20. Jahrhundert galt, dieser 'dynamische Gruppenprozess' habe sich wirklich so vollzogen (siehe z.B. 'Schallplattenführer für Opernfreunde' - Friedrich Herzfeld 1962). Bis dass genauere Untersuchungen deutlich machten, nur die Zusammenarbeit zwischen Glinka und Schirkow sei historisch glaubenswürdig. Die Untersucher stellten weiter kritisch fest, auch in der Zeit nach Fertigstellung  des 'Gruppentextes' sei von den staatlichen Behörden noch allerhand gestrichen worden. Das macht verständlich, warum die Premiere von 'Ruslan i Ljudmila' erst 1842 stattfand, und Form und Inhalt des endgültigen Librettos das hohe Niveau von Puschkins ursprünglicher Poesie nicht erreicht.    

Die Handlung von 'Ruslan i Ljudmila'
spielt sich in 'Russland, in einer märchenhaften Zeit' ab (Nikolai Rimski-Korsakow übernimmt Jahre später eine ähnlich phantastische Landschaft in den Opern 'Sadko' (1898) und 'Der goldene Hahn' (1909).

Ritter Ruslan (Bariton) und Ljudmila (Sopran), Tochter des Grossfürsten von Kiew, feiern ihr Hochzeitsfest. Unter den Gästen sind die abgewiesenen Freier Ratmir (Alt) und Farlaf (Bass) UND der Skalde (Dichter/Sänger) Bajan (Tenor), der zum Ernst ermahnt. Bajan schaut in seinem grossen Auftritt-mit-Chor auf die Vergangenheit zurück und wirft einen unheilverkündenden Blick in die Zukunft. Aber er sagt auch hervor, dass alles letzten Endes gut ausgehen wird, was der Chor mit jubelndem Massengesang bestätigt.
Ruslan i Ljudmila (Zeichnung: R. Ramazanow) mit rechtsoben Bajan

Auf einmal erlischt dann das Licht, und wird Ljudmila von Ungeheuern weggeschleppt. Der Grossfürst möchte (fast) alles dafür hergeben, dass seine Tochter wieder nach Hause kommt: wer sie zurückbringt, bekommt ihre Hand. Ruslan zeigt, warum er ein Held ist, verschluckt mannhaft seine Enttäuschung und nimmt zusammen mit Ratmir und Farlaf unter dem Motto 'neue Runde, neue Chancen' sofort die Verfolgung auf. Die drei Werber kämpfen mit bösartigen Zauberern, verführerischen Zauberinnen und sogar mit einem sprechenden Kopf. An sich ist so etwas ganz normal, aber es wird etwas anderes, wenn dieser Kopf ein in uralten Zeiten abgeschlagener Riesenkopf ist. Im fünften Akt geht - wie vorhergesagt - die Schreckensgeschichte glücklich aus: Ruslan bricht mit einem Zauberring den Bann, worin die unheimlich tief schlafende Ljudmila sich befindet. Sie erwacht und wird jetzt für ewig mit Ruslan zusammen sein. 

Bajans Auftritt mit Chor
im ersten Akt ist einer besonderen Aufmerksamkeit wert. Die Diplomarbeit von Magistra der Philosophie Svenja Ingensand, mit dem Titel 'Russische Opern nach Vorlagen von A.S. Puschkin' (Universität Wien 2010), ist mir dabei behilflich.

 Svenja Ingensand weist darauf hin, Bajan singe in Wechselwirkung mit dem Chor (den Hochzeitsgästen auf dem Fest) eigentlich zwei Lieder, wovon das zweite bei der Opernpremiere im Jahre 1842 nicht ausgeführt werden durfte (Der Komponist veröffentlichte dieses verbotene Lied übrigens schon einige Jahre früher, nicht zufälligerweise kurz nach dem Tode Puschkins).
Glinka giesst beide Lieder in die Form der 'epischen (= erzählenden) Ballade' aus der damalig modernen, französischen Musikpraxis. Der erste Teil der 2. Ballade z.B. passt nahtlos zur Atmosphäre der westeuropäischen Salonlieder aus dem 19. Jht. Die daraus hervorgehende 'kleine' Begleitung für hauptsächlich Harfe und Klavier weicht bemerkenswert vom grosszügigen, symphonischen Orchesteraufwand in den meisten anderen Szenen der Oper ab.

Ein verbotenes Lied
Warum das 2. Lied - auf deutsch: 'Dort gen Mitternacht' - verboten wurde, wird beim Zuhören der beachtenswerten Berliner Funkaufnahme mit Rudolf Schock aus dem Jahre 1949 direkt deutlich.

Der Dichter und Sänger Bajan erinnert an ein nächtliches, wüstes und einsames Land, weit von hier, wo kaum ein Sonnenstrahl durch den Nebel dringen kann. Doch, es kommt die Zeit, worin gerade in diesem Land ein Sänger aufstehen wird, der "begeistert für den Ruhm seines Vaterlands singt" und der Ruslan und Ljudmila der Vergessenheit entziehen und wieder nach Hause führen wird. Leider war dem Sänger keine lange Zeit auf der Erde gegönnt, aber Bajan beendet das Lied mit den Worten: "Alle (und ausschliesslich-kdl) Unsterblichen sind im Himmelreich!". Und dann brechen Orchester und Chor nach russischer Art in eine vaterländische Hymne aus.
Der Zar und seine Regierung konnte unmöglich übersehen, um welches traurige Land und welchen unsterblichen Sänger es sich hier handelte. Glinkas Hommage an Puschkin hatte die Transparenz, wovon wir heutzutage so oft und gerne reden.
Standbild von Alexander Puschkin in St. Petersburg

Rudolf Schock singt Michail Glinka
Es wird die Sowjets 1949, einige Monate vor der Gründung der DDR, dagegen keine einzige Mühe gekostet haben, diese Würdigung an einen revolutionären Dichter, der sich gegen eine reaktionäre Obrigkeit erhebt, hervorzuheben, mit grossem Chor aufzunehmen und auszustrahlen.
Rudolf Schock singt die Ballade mit einer schönen Mischung von Lyrik und Heroik. Diese Heroik lässt sich in seinem Gesang kaum noch bezwingen, aber anschliessend darf sie in der - übrigens nahezu unverständlichen - Chorszene  ungehemmt offenbar werden. Artur Rother (1885-1972) dirigiert den Chor der 'Städtischen Oper Berlin' und das 'Sinfonieorchester des Berliner Rundfunks'. Die Aufnahme wurde am 2. März 1949 im russischen Sektor von Berlin gemacht.

Von den Downloads und obenerwähnten Acanta-LPs abgesehen, ist die etwas unbeachtet gebliebene, aber durchaus hörenswerte Aufnahme von 'Dort gen Mitternacht' doch noch zweimal auf CD zu haben:
  • - bei 'Membran/Documents' unter Nr. 231.838 auf der Doppel-CD 'Das Schönste aus der Welt der Oper' mit gut gemasterten Funkaufnahmen aus osteuropäischen Opern.
  • - beim Label 'Artone', auch von 'Membran/Documents', unter Nr. 222609-354. Diese zweisprachige Ausgabe (Dt/Engl) kombiniert in Buchformat 20 Textseiten und 4 CDs in  ausreichender Tonqualität mit Oper/Operette aus Schocks Rundfunkperiode 1946-1958. Als Zugabe singt Rudolf Schock auf der 4. CD zwei russische Lieder: eines von Rimski-Korsakow und eines von Dargomyschski.
- April 2012 - beim Label 'Membran/Documents' - auch im neuen 10CD-Box 'Rudolf Schock, Nachklang einer beliebten Stimme'!

    Alexander Dargomyschski (1813-1869)
       Alexander Dargomyschski
    Gemälde von K. Makovski (1839-1915)

    Dargomyschski begann sein erwerbstätiges Leben nicht als Künstler, sondern als Staatsbeamter. In seiner Freizeit komponierte er Lieder und Musik für das Instrument, worauf er zu Hause gern spielte: das Klavier.

    Michail Glinka begegnet ihm im Winter 1833/34 und entdeckt, der junge Dargomyschski habe viel musikalisches Talent. Glinka bittet ihn, das Regeln von Konzerten zu übernehmen und schlägt vor, zusammen mit Dargomyschski als Klavierduo aufzutreten. Ich vermute, dass Dargomyschski ein bedachtsamer Mensch war, denn erst 10 Jahre später hat er den Mut, seine Kündigung aus dem Staatsdienst einzureichen.

    Zunächst orientiert Dargomyschski sich über die grossen, historischen Opern von französischen Komponisten wie Meyerbeer und Auber. Es ist denn auch logisch, dass ein historischer Roman ('Notre-Dame de Paris' von Victor Hugo) den Stoff für seine erste Oper liefert. Die Premiere der Oper in Moskau (1847) ist zwar kein Erfolg, aber in St. Petersburg erntet 'Esmeralda' mehr Bewunderer. Inzwischen erblickt auch Dargomyschski das nationalistische Licht, tritt in die Spuren Glinkas, vertieft sich wie er in die russische Volksmusik und ruft begeistert aus: "Die Russen sind das beste Volk der Welt!".
    Im Jahre 1855 hat eine zweite Oper ('Rus(s)alka') Premiere. Natürlich nach einem Schauspiel des unvergessenen Alexander Puschkin, und einige Jahre vor dem Tode setzt Dargomyschski sich an eine russische 'Don Giovanni': 'Kamennyi gost (Der steinerne Gast)'. Wiederum bildet ein Werk Puschkins die Vorlage. Aber dieses Mal ist der Plan äusserst ambitiös: Dargomyschski will -Wort für Wort - den vollständigen, buchstäblichen Text von Puschkins Vers-Epos 'Der steinerne Gast' in Opernmusik umsetzen. Es gelingt ihm aber nicht: im Jahre 1869 stirbt Dargomyschski. Nikolai Rimski-Korsakow und César Cui springen für ihn ein und stellen nachträglich die Oper fertig. 'Kamennyi gost' erlebt 1872 ihre Erstaufführung.
    'Der steinerne Gast', Ausführung des Bolschoj-Theaters

    Rudolf Schock singt zwei Lieder van Alexander Dargomyschski
    Neben Ballettmusik und Opern schrieb Dargomyschski viele Lieder für die Salons in St. Petersburg. Zwei davon nahm Rudolf Schock 1947 in Ostberlin auf. Wie so oft wurde er dabei von Dr. Adolf Stauch (1903-1981) auf dem Klavier begleitet (siehe auch: 'RS singt Bizet' und 'RS singt Brahms').

    Beide Lieder rühren durch eine Schlichtheit, die Rudolf Schock wie auf den Leib geschrieben ist.
    Die Texte von 'Bald wirst du an mich nicht mehr denken' und 'Bezaubere mich' sind - wahrscheinlich - von bzw. Schadowskaja und Schadowski. Das erste Lied erschien 1846, das zweite 1861.

    Lustig sind die Lieder nicht:
    'Bald wirst du an mich nicht mehr denken' ist die Prophezeihung eines/einer verlassenen Liebhabers/Liebhaberin, der/die einsam darüber trauert, dass seine/ihr Geliebte(r) einem neuen Leben entgegengeht, worin sie/er anderen Liebe schenkt. Und 'wie ich auch liebe, und wie ich auch leide, erfährt nur am Ende das Grab'.
    In 'Bezaubere mich' dämmert vielleicht (aber ich glaube nicht - kdl) noch ein Hoffnungsschimmer: Es ist für den schüchternen Liebhaber eine 'geheime Freude' dem süssen Mädchen still zuzuschauen und zuzuhören. Aber er will wohl, dass sie die Initiative ergreift: zu ihm kommt, ihn anredet und ihn bezaubert.
    Rudolf Schock und Adolf Stauch

    Die Dargomyschski-Aufnahmen mit Rudolf Schock/Adolf Stauch stehen auf dem 4CD-Set 'Kammersänger Rudolf Schock' von Gala (GL.100.672) zwischen Liedern von u.a. Schubert, Schumann, Brahms, Wolf, (Richard) Strauss, Pepping, Ebert, Balakirew, Tschaikowsky und sind ebenfalls als Download erhältlich.
    In der Vergangenheit habe ich mich oft negativ über die enttäuschende Tonqualität der CDs geäussert (siehe: RS auf CD). Besonders die vielen, je stereo aufgenommenen Lieder von EMI hören wir hier mono mit dumpfen, 'hohen' Tönen. Nur die 4. CD mit u.a. den Dargomyschski-Liedern ist in Ordnung, wobei nicht stört, dass das Tonband der alten Funkaufnahmen etwas 'bejahrt' klingt. Es gibt eben keine andere Quelle als die an und für sich ausgezeichneten, alten Acanta-LPs.

    Das Lied 'Bald wirst du an mich nicht mehr denken' existiert auch auf dem unter Glinka beschriebenen Buch/4CD-Set von 'Artone/Membran/Documents' unter Nr. 222609-354. Die Digitalisierung ist doch noch ein wenig besser gelungen als die auf Gala.

    Krijn de Lege, 4.2.2012
    Das nächste Mal: 'Rudolf Schock singt Christoph Willibald Gluck (1714-1787)'   

    26.01.12

    RUDOLF SCHOCK ZINGT GLINKA EN DARGOMYSCHSKI

    Rudolf Schock zingt Michail Glinka en Alexander Dargomyschski
    Rudolf Schock als Lenski in Tschaikowsky's
    Eugen Onegin 1947
    (Quelle: Acanta 2LP 4023550)
    "In 1985 produceert Acanta (Fonoteam GmbH, Hamburg) t.g.v. Schock's 70e verjaardag onder de titel 'Collection Rudolf Schock' een groot aantal LP-premières van radio-opnamen uit de periode 1946 - 1956. Daarbij gaat het om opera, operette en acht Russische liederen. Die liederen beslaan een plaatkant van de dubbel-LP 'Russische Opern, Lieder, Romanzen' (Acanta 40.23 550), waarop Schock muziek zingt van Mussorgsky, Tschaikowsky, Dargomyschski, Rimski-Korsakow, Glinka en Balakirew".
      
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    "Mili Alexejewitsch Balakirew (1837-1910) en - iets eerder - Alexander Dargomyschski (1813-1869) worden voor de muziek ontdekt door Michail Glinka (1804-1857), de eerste Russische componist, die een nationale, jongrussische muziekcultuur van de grond weet te krijgen. In diens kielzog verzamelt de energieke Balakirew rond 1865 een groepje componisten om zich heen, dat probeert de westelijke (opera-)invloeden vanuit Italië en Frankrijk te verbinden met de eigen volksmuziek. Dit groepje, dat zichzelf 'De Vijf' noemt en door anderen ironisch als het 'Machtige Clubje' wordt aangeduid, bestaat uit ........".

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    "Rudolf Schock pendelt (tussen 1947 en 1950 - kdl) al zingend en zo politiek neutraal als maar mogelijk is van oost naar west en omgekeerd. O.a. in Oost-Berlijn treedt hij op in de Russische opera 'Sadko'van Rimski-Korsakow.....de Sovjets nodigen hem uit in hun Oost-Berlijnse radiostudio op te treden......"
    Tot zover een paar citaten uit 'Rudolf Schock zingt Balakirew' van maart 2011 als inleiding op wat volgt.
    Michail Glinka, geschilderd door Ilija Repin (1844-1930)










    Michail Glinka (1804-1857)
    is de zelfbewuste 'godfather' van wat later zou worden genoemd de "grote periode van de Russische muziek". In de aanloop naar zijn opera 'Schisn sa zarja Iwan Sussanin' (Een leven voor Tsaar Iwan Sussanin)' schrijft Glinka: "Ik denk ons theater een werk te kunnen geven, waarvan het onderwerp in elk geval door en door nationaal zal zijn. Maar niet alleen het onderwerp, ook de muziek. Ik wil, dat mijn landgenoten zich in het theater net zo op hun gemak voelen als thuis".

    Voor Glinka's muziek is de Russische volksmuziek de belangrijkste inspiratiebron en breed opgezette koren en balletten dragen visueel en auditief krachtig bij aan een ervaring, die als 'typisch Russisch' wordt omschreven.
    Voor de solo's van zijn opera-karakters put Glinka dankbaar uit de rijke bron van de West-Europese operatraditie, maar daarnaast toont hij zich een "geniale avantgardist op het gebied van de instrumentatiekunst" (Die Zeit: 'Der grosse Kulturführer'-2008). Zijn invloed op Mussorgsky, Rimski-Korsakow en Strawinsky is onmiskenbaar.

    De grandioze première van de eerste Russische volksopera 'Een leven voor Tsaar Iwan Sussanin' vindt in 1836 plaats in St. Petersburg en wordt bijgewoond door tsaar Nicolaas I. Maar omdat Glinka daarna begint te werken aan 'Ruslan i Ljudmila', op revolutionaire teksten van de politiek omstreden dichter Alexander Puschkin (1799-1837), botst hij met de censuur van het tsaristische regime.

    Alexander Sergejewitsch Puschkin (1799-1837)
    A. Puschkin in 1827, geschilderd door V. Tropinin (1776-1857)
    'De grote periode van de Russische muziek' ontwikkelt zich vanuit die van de moderne Russische literatuur. Die krijgt voor het eerst volmaakt vorm en inhoud in de poëzie en het lyrische, realistische proza van de grote Alexander Puschkin. Verbluffend is het aantal Russische opera's, waarvoor het werk van Puschkin model stond. Zomaar een greep:
    Glinka's 'Ruslan i Ljudmila',
    Dargomyschski's 'Russalka' en 'De stenen Gast',
    Tschaikowsky's 'Eugen Onegin' en 'Pique Dame',
    Rimski-Korsakow's 'Mozart en Salieri' en 'De gouden Haan', 
    Mussorgsky's 'Boris Godunow'
    Rachmaninow's 'Aleko' etc.

    Tsaar Nicolaas 1
    Alexander Puschkin werkt korte tijd als volksdichter in dienst van de tsaar, maar zijn liberale gedichten vallen niet in de smaak bij de reactionaire regering. Puschkin wordt verbannen in 1820, het jaar, waarin het versepos 'Ruslan i Ljudmilla' verschijnt. Rehabilitatie volgt in 1826, waarna Puschkin in St.Petersburg het - door de staat bespioneerde - middelpunt wordt van een groep van dichters en musici, waartoe Glinka behoort. Januari 1837 overlijdt Puschkin aan de verwondingen ten gevolge van een duel, waarvan wordt aangenomen, dat het mede te maken had met de "onverbloemd getoonde belangstelling van tsaar Nicolaas I voor Puschkins echtgenote"('Die Zeit: Der grosse Kulturführer'- 2008)        

    'Ruslan i Ljudmila' (1842)
    Michail Glinka zit in een zeer lastig parket: aan de ene kant moet hij als dirigent van het koninklijk orkest de tsaar trouw blijven, maar aan de andere kant wil hij de door hem bewonderde Alexander Puschkin niet laten vallen. Het gevolg is, dat hij een riskant kat-en-muisspelletje speelt met de censuur:
    Glinka en Puschkin waren aanvankelijk overeengekomen, dat de laatste op basis van zijn eigen heldendicht 'Ruslan i Ljudmila' een libretto voor Glinka's gelijknamige opera zou schrijven. In 1837 laat Puschkin zich echter tot het fatale duel verleiden.
    Glinka wendt zich vervolgens tot de dichter Walerjan F. Schirkow en samen met hem werkt hij aan het definitieve tekstboek. Maar als in 1842 de opera in première gaat, blijken opeens ZES tekstschrijvers voor het libretto te tekenen!
    Nog laat in de 20e eeuw werd aangenomen, dat dit 'dynamische groepsproces' zich werkelijk voltrokken had (zie b.v. 'Schallplattenführer für Opernfreunde' - Friedrich Herzfeld 1962).Tot nauwkeuriger onderzoek uitwees, dat  alleen de samenwerking tussen Glinka en Schirkow historisch geloofwaardig was. De onderzoekers stelden bovendien kritisch vast, dat ook in de tijd na voltooiing van de 'groepstekst' nog van alles moet zijn weggecensureerd. Dat maakt begrijpelijk, waarom de première van 'Ruslan en Ljudmila' pas in 1842 plaatsvond en vorm en inhoud van het operalibretto het hoge niveau van Puschkins oorspronkelijke tekst niet haalt.

    Het fantastische verhaal van 'Ruslan en Ljudmila'
    speelt zich af in "Rusland, in een sprookjesachtige tijd" (Nicolai Rimski-Korsakow neemt jaren later die plaats en tijd graag over in zijn opera's 'Sadko' uit 1898 en 'De gouden Haan' uit 1909).
    Ridder Ruslan (bariton) en Ljudmila (sopraan), dochter van de grootvorst van Kiew, vieren hun huwelijksfeest. Onder de gasten zijn de afgewezen minnaars Ratmir (alt) en Farlaf (bas) én de wijze dichter/zanger Bajan (tenor). Deze maant tot ernst. Hij kijkt in zijn grote optreden-met-koor terug op het verleden en werpt een onheilszwangere blik op de toekomst. Maar hij voorspelt ook, dat alles uiteindelijk  goed zal komen, wat het koor met jubelende massazang bevestigt.
    Ruslan i Ljudmila (tekening van R. Ramazanow) met rechtsboven Bajan

    Plotseling gaat het licht uit en wordt Ljudmila door monsters weggesleept. De grootvorst heeft er heel veel voor over, dat zijn dochter weer thuis komt: wie haar terugbrengt, krijgt haar hand. Ruslan laat zien, waarom hij een held is, slikt zijn teleurstelling manmoedig in en zet samen met Ratmir en Farlaf onder het motto 'nieuwe ronde, nieuwe kansen' de achtervolging in. Het drietal strijdt met boze tovenaars, verleidelijke tovenaressen en zelfs met een pratend hoofd. Dit laatste is op zich heel normaal, maar het wordt wat anders, als dat hoofd een in oeroude tijden afgeslagen reuzenhoofd is. In de vijfde akte komt het allemaal goed: Ruslan verbreekt met een toverring de ban, waarin de diep slapende Ljudmila zich bevindt. Zij komt weer tot leven en wordt met Ruslan herenigd.

    Bajan's optreden met koor 
    in de 1e akte van 'Ruslan i Ljudmilla' vraagt om speciale aandacht. Een doctoraalscriptie van magister-in-de filosofie Svenja Ingensand, getiteld 'Russische Opern nach Vorlagen von A.S. Puschkin (Russische opera's naar teksten van A.S. Puschkin)' (Universiteit van Wenen 2010), is mij daarbij behulpzaam.

    In de scriptie wijst Svenja Ingensand erop, dat Bajan in wisselwerking met het koor (de bruiloftsgasten op het feest) feitelijk twee liederen zingt, waarvan het tweede bij de première in 1842 niet uitgevoerd mocht worden (De componist publiceerde dit verboden lied overigens al een paar jaar eerder, niet toevallig kort na Puschkin's dood).
    Glinka giet beide liederen in de vorm van de 'epische (= verhalende) ballade' uit de toenmalige, moderne Franse muziekpraktijk. Het begindeel van de 2e ballade past bv. naadloos in de sfeer van de westeuropese salonliederen uit de 19e eeuw. De daaruit voortvloeiende, eenvoudige begeleiding voor hoofdzakelijk harp en piano onderscheidt zich opmerkelijk van de grootse, symfonische orkestklank in de andere scènes uit de opera.

    Een verboden lied
    Waarom het 2e lied verboden werd, wordt direct duidelijk bij het beluisteren van de bijzondere Berlijnse radio-opname met Rudolf Schock van 'Dort gen Mitternacht' uit 1949:

    De dichter/zanger Bajan herinnert aan een nachtelijk en ver, woest en ledig land, waar nauwelijks een zonnestraal kan doordringen.
    Maar zie: er komt een tijd, waarin een zanger in dát land op zal staan, die "bevlogen over de roem van zijn vaderland zingt" en die Ruslan en Ljudmila aan de vergetelheid zal ontrukken en weer thuis zal brengen.
    Helaas was die zanger geen lang verblijf op deze aarde gegund, maar Bajan besluit zijn lied met de regel: "Alle (en uitsluitend - kdl) onsterfelijken zijn in het hemelrijk!". En dan barsten orkest en koor Russisch los in een hymne op het vaderland.

    De tsaar en zijn regering konden onmogelijk over het hoofd zien om welk droevig land en welke onsterfelijke zanger het hier ging. Glinka's hommage aan Puschkin had de transparantie, waarover men vandaag de dag zo graag spreekt.
    Standbeeld van Alexander Puschkin in St. Petersburg







    Rudolf Schock zingt Michail Glinka
    Het zal de Sovjets in 1949, enkele maanden voor de oprichting van de DDR, daarentegen geen enkele moeite hebben gekost, dit eerbetoon aan een revolutionaire dichter, die zich verzet tegen een reactionair bewind, speciaal op te nemen en uit te zenden.
    Rudolf Schock zingt de ballade - in Duitse vertaling - met een mooie mengeling van lyriek en nauwelijks te bedwingen heroïek. Een heroïek, die zich aansluitend in de - overigens vrijwel onverstaanbare - koorscène ongeremd mag manifesteren. Artur Rother (1885-1972) dirigeert het koor van de 'Städtischen Oper Berlin' en het 'Symfonieorkest van de Berlijnse radio'. De opname werd op 2 maart 1949 gemaakt in de Russische sector van Berlijn.

    Behalve als download en op de bovenaan genoemde Acanta-LP's (Acanta 40.23.550) is de tamelijk onopgemerkt gebleven, maar bijzondere opname van 'Dort gen Mitternacht' toch nog tweemaal op CD verkrijgbaar:

    - bij Membran/Documents onder nr. 231.838 op de dubbel-CD 'Das Schönste aus der Welt der Oper' met goed gemasterde radio-opnamen uit Oosteuropese opera's.

    Vanaf eind april 2012 ook in een gloednieuwe 10CD-box: 'Rudolf Schock, Nachklang einer geliebten Stimme'!

    - bij het label 'Artone' van Membran/Documents onder ordernummer: 222609-354.
    De tweetalige Artone-uitgave (Duits/Engels) combineert in boekvorm 20 blz. tekst en 4 CD's met opera/operette-opnamen uit Schock's radioperiode van 1946 tot 1958. De geluidskwaliteit van deze CD's is ook ruimschoots voldoende.
    Als toegift zingt Rudolf Schock op de 4e CD twee Russische liederen: één van Rimski-Korsakow en één van Dargomyschski.

    Alexander Dargomyschski (1813-1869)
    Dargomyschski begon zijn werkend leven niet als kunstenaar, maar als ambtenaar. In zijn vrije tijd componeerde hij liederen en muziek voor het instrument, waarop hij thuis graag speelde: de piano.
    Alexander Dargomyschski, geschilderd door  K. Makovski (1839-1915)
    Michail Glinka ontmoet hem in de winter van 1833/34 en ontdekt, dat de jonge Dargomyschski veel muzikaal talent heeft. Glinka vraagt hem de organisatie van concerten op zich te nemen en stelt voor, samen met Dargomyschski als piano-duo op te treden. Ik vermoed, dat Dargomyschski een bedachtzaam mens was, want pas 10 jaar later waagt hij het, ontslag uit staatsdienst te nemen.

    Vooralsnog orienteert Dargomyschski zich op de grote, historische opera's van Franse componisten als Meyerbeer en Auber. Het is dan ook logisch, dat een historische roman ('Notre-Dame de Paris' van Victor Hugo) de stof levert voor zijn eerste opera. De première van die opera in Moskou (1847) wordt weliswaar geen succes, maar in St. Petersburg oogst 'Esmeralda' meer bewonderaars. Intussen ziet ook Dargomyschski het nationalistische licht. Hij treedt in de sporen van Glinka, verdiept zich in de Russische volksmuziek en poneert, dat de Russen het beste volk van de wereld zijn.
    In 1855 gaat zijn tweede opera 'Rus(s)alka' in première naar een toneelstuk van - hoe kan het ook anders - Alexander Puschkin. Enkele jaren voor zijn dood begint Dargomyschski met het componeren van een Russische 'Don Giovanni', de opera 'Kamennyi gost (De stenen Gast)' Wederom staat een werk van Puschkin model. Maar dit keer is het plan uiterst ambitieus: Dargomyschski wil - woord voor woord - de complete, letterlijke tekst van Puschkins verzen-epos 'De stenen Gast' in operamuziek omzetten. Maar hij redt het niet: in 1869 sterft Dargomyschki. Nicolai Rimski-Korsakow en César Cui springen voor hem in en voltooien de opera. In 1872 beleeft 'Kamennyi gost' haar eerste uitvoering. 
      Uitvoering van 'De stenen Gast' door het Bolshoi-theater

    Rudolf Schock zingt twee liederen van Alexander Dargomyschski

    Naast balletmuziek en opera's schreef Dargomyschski veel liederen voor de salons in St. Petersburg. Twee ervan nam Rudolf Schock in 1947 in Oost-Berlijn op. Zoals zo vaak werd hij daarbij op de piano begeleid door Dr. Adolf Stauch (1903-1981, zie ook: 'RS zingt Bizet' en 'RS zingt Brahms') .
    Beide liederen vertederen door een eenvoud, die Rudolf Schock op het lijf is geschreven.
    De teksten van 'Bald wirst du an mich nicht mehr denken (Je zult al vlug niet meer aan me denken)' en 'Bezaubere mich (Betover mij)' zijn - waarschijnlijk - van respectievelijk Schadowskaja en Schadowski. Het eerste lied verscheen in 1846, het tweede in 1861.

    Vrolijk zijn de liederen niet:
    'Bald wirst du an mich nicht mehr denken' is de voorspelling van een verlaten minnaar/minnares, die eenzaam treurt over het feit, dat zijn/haar geliefde een nieuw leven tegemoet gaat, waarin zij/hij anderen zal beminnen. En 'hoe ik ook lief heb en hoe ik ook lijd, dat krijgt aan het eind alleen maar mijn graf te horen'. 
    In 'Bezaubere mich' gloort er heel misschien (maar ik denk van niet - kdl) nog hoop: Het is voor de verlegen minnaar een 'geheime vreugde' stil naar het lieve meisje te kijken en te luisteren. Maar hij wil wel, dat zij het initiatief neemt, naar hém toekomt, hém aanspreekt en hém betovert.
    Rudolf Schock en Adolf Stauch
    De Dargomyschski-opnamen van Rudolf Schock/Adolf Stauch staan op de 4 CD-set 'Kammersänger Rudolf Schock' van Gala (GL 100.672), tussen liederen van o.a. Schubert, Schumann, Brahms, Wolf, (Richard) Strauss, Pepping, Ebert, Balakirew,Tschaikowsky en is ook als download verkrijgbaar.
    In het verleden heb ik mij negatief uitgelaten over de teleurstellende geluidskwaliteit van de set (zie: RS op CD). Vooral de vele, ooit stereo opgenomen liederen van EMI horen we hier in dof mono met weggefilterde, hoge tonen. Alleen de 4e CD met o.a. de Dargomyschski-liederen is in orde, waarbij niet stoort, dat de band van de oude radio-opnamen uit 1947 wat 'bejaard' klinkt. Er is nu eenmaal geen betere bron dan de oude Acanta-LP's.

    Het lied 'Bald wirst du an mich nicht mehr denken' is ook te vinden op de onder Glinka beschreven CD-boekset van Artone/Membran/Documents onder nr. 222609-354. De digitalisering is nog net iets beter geslaagd dan die op Gala.

    Krijn de Lege, 4 februari 2012
    De volgende keer: 'Rudolf Schock zingt Christoph Willibald Gluck (1714-1787)'