08.02.26

RUDOLF SCHOCK: DER MEISTERSÄNGER VON DUISBURG / THE "MEISTERSINGER" OF DUISBURG

E N G L I S H :

Till nowadays it was obvious that a German opera singer had the ambition to occupy himself with the complicated operas of the thoroughly German composer Richard Wagner. Of course, if he had the appropriate voice type.

Schock's earliest Wagner activities were during the 30s in the Choir of the Bayreuther Festspiele. With Elfriede, his sister he sang in "Lohengrin", "Parsifal" and "Götterdämmerung"and he liked to be photographed with the famous "Lohengrin" performer Franz Völker.

In 1953, Schock himself recorded the complete "Lohengrin" part for HMV and was heard on the radio as the god Froh in "Das Rheingold".

Then, in 1956, HMV released a complete "Meistersinger von Nürnberg" under conductor Rudolf Kempe, featuring Elisabeth Grümmer as Eva and Ferdinand Frantz as Hans Sachs, alongside Rudolf Schock as Walther von Stolzing. This came as a less pleasant surprise to many Wagner enthusiasts, who saw Schock more as a "hero of the film" (Dutch opera pope Leo Riemens). Conversely, the singer received praise from English opera pope Adam Blyth, who considered Schock the "most musical Walther on record" up to that point.

Until the 60s, Rudolf Schock had the intention to focus on Richard Wagner's operas full of myths and legends on later age. In 1958 during his Holland Festival performances in Richard Strauss' opera 'Ariadne auf Naxos', he said this to a Dutch newspaper. Understandable, because Rudolf Schock sang the same year in Bizet's 'Carmen' under the direction of Wieland Wagner, grandson of Richard. After that performance, Wagner invited him to come to Bayreuth in 1959 to play the leading role of Walther van Stolzing in Richard Wagner's opera 'Die Meistersinger von Nürnberg', under musical direction of the renowned Otto Klemperer. Rudolf Schock, who had already sung under Klemperer during his time in London ten years earlier and saw a long-cherished dream come true, eagerly accepted Wieland Wagner's invitation.

I certainly consider it conceivable that Wieland Wagner, who never shied away from breaking with tradition, intended, in choosing Rudolf Schock, to draw a comparison between Walther von Stolzing in the circle of the "Meistersinger" and Rudolf Schock in the circle of the Wagner "worshippers". Moreover, Wagner must have been aware of Schock's performance in the 1956 "Meistersinger" recording on HMV.

August 1959 was the moment. The first act of "Meistersinger" was to be broadcast on television, including here in the Netherlands. Conductor was Erich Leinsdorf, who replaced the ailing Otto Klemperer. Leo Riemens introduced the performance and emphatically announced the appearance of "film hero Rudolf Schock". I (17 years old) saw a performance with a very focused Walther von Stolzing and still remember the moment Schock made the armchair from which he stood shake alarmingly. Otherwise, I was relieved to note that nothing seemed to go wrong vocally. In an opera broadcast shortly after Schock's Wagner premiere on Dutch radio, the presenter noted that "students in the audience" had booed his performance and that Schock had "met his Waterloo" in Bayreuth. In a Belgian opera broadcast, however, there were very positive comments about his performance. In 1983, I bought the live version of "Die Meistersinger" from 1959 on "Melodram" records at Saturn in Cologne. In 2010, it was also released on CD (Golden Melodram - Archipel Ltd/MCPS) with very good sound quality!

In summary:

Rudolf Schock sang a superb Walther von Stolzing in Bayreuth in 1959! The live performance on record and CD proves this unequivocally! However, whether the volume of his essentially lyrical voice at the time was able to consistently fill the enormous "Festspielsaal" is not 100% certain. But it is a fact: this is not audible on record and CD!

In his later years, Rudolf Schock expressed two opinions regarding Wagner. He often said that his voice was less suited to the great Wagner operas. However, he also regretted never having sung the role of Siegmund in 'Die Walküre' on the opera stage. In 1978, Schock finally recorded Siegmund's most famous aria: "Winterstürme wichen dem Wonnemond". This recording, made at advanced age, suggests that the role of Siegmund would likely have been within Schock's vocal capabilities ...

D E U T S C H :

Bis heute galt es als ausgemacht, dass ein deutscher Opernsänger den Ehrgeiz hatte, sich den anspruchsvollen Opern des durch und durch deutschen Komponisten Richard Wagner zu widmen. Vorausgesetzt natürlich, er besaß die passende Stimme.

Rudolf Schocks erste Wagner-Aktivitäten fanden am Ende der 1930er-Jahren im Chor der Bayreuther Festspiele statt. Gemeinsam mit seiner Schwester Elfriede sang er in "Lohengrin", "Parsifal" und "Götterdämmerung" und ließ sich gerne mit dem berühmten "Lohengrin"-Interpreten Franz Völker fotografieren.

1953 nahm Schock selbst die komplette "Lohengrin"-Partie für HMV auf und war im Radio als Gott Froh in "Das Rheingold" zu hören.

1956 veröffentlichte HMV die Gesamtaufnahme der "Meistersinger von Nürnberg" unter der Leitung von Rudolf Kempe mit Elisabeth Grümmer als Eva und Ferdinand Frantz als Hans Sachs neben Rudolf Schock als Walther von Stolzing. Dies war für viele Wagnerianer eine weniger angenehme Überraschung, da sie Schock eher als „Helden des Films“ (wie der niederländische Opernpapst Leo Riemens sagte) betrachteten. Im Gegensatz dazu lobte der englische Opernpapst Adam Blyth Schock sehr und bezeichnete ihn bis dahin als den "musikalischsten Walther aller Zeiten auf Schallplatte"!

Bis in die 1960er-Jahre hatte Rudolf Schock die Absicht, sich auf Richard Wagners Opern voller Mythen und Legenden zu konzentrieren. 1958, während seiner Auftritte bei den Holland Festivals in Richard Strauss’ Oper "Ariadne auf Naxos", äußerte er dies gegenüber einer niederländischen Zeitung. Verständlich, denn Rudolf Schock sang imselben Jahr in Bizets "Carmen" unter der Leitung von Wieland Wagner, Richards Enkel. Nach dieser Aufführung lud Wagner ihn 1959 nach Bayreuth ein, um die Hauptrolle des Walther van Stolzing in Richard Wagners Oper "Die Meistersinger von Nürnberg" unter der musikalischen Leitung des renommierten Otto Klemperer zu singen. Rudolf Schock, der zehn Jahre zuvor in seiner Londoner Covent Garden-Periode schon unter diesem Dirigenten gesungen hatte und jetzt sich ein lang gehegter Traum erfüllte, nahm Wieland Wagners Einladung begeistert an.

Ich halte es durchaus für denkbar, dass Wieland Wagner, der sich nie vor Traditionsbrüchen scheute, mit der Wahl Rudolf Schocks eine Parallele zwischen "Walther von Stolzing im Kreis der Meistersänger" und "Rudolf Schock im Kreis der Wagner-Verehrer" ziehen wollte. Zudem musste Wagner Schocks Darbietung in der HMV-Aufnahme der "Meistersinger" von 1956 gekannt haben.

Im August 1959 war es soweit! Der erste Akt der "Meistersinger" sollte im Fernsehen übertragen werden, auch hier in den Niederlanden. Dirigent war Erich Leinsdorf, der den erkrankten Otto Klemperer vertrat. Leo Riemens kündigte die Aufführung an und verkündete mit Nachdruck den Auftritt des "Filmstars Rudolf Schock". Ich (17 Jahre alt) sah eine Aufführung mit einem sehr konzentrierten Walther von Stolzing und erinnere mich noch gut an den Moment, als Schock den Sessel, worauf er sass, beunruhigend zum Wackeln brachte. Ansonsten war ich erleichtert, dass stimmlich nichts schiefzugehen schien. In einer Opernsendung kurz nach Schocks Wagner-Premiere im niederländischen Radio bemerkte der Moderator, dass "Studenten im Publikum" seine Aufführung ausgebuht hätten und Schock in Bayreuth "sein Waterloo" erlebt habe. In einer belgischen Opernübertragung gab es hingegen sehr positive Kommentare zu seiner Leistung. 1983 kaufte ich die Live-Aufnahme der "Meistersinger von Nürnberg" von 1959 auf „Melodram“-Schallplatten bei Saturn in Köln. 2010 wurde sie auf CD veröffentlicht (Golden Melodram – Archipel Ltd/MCPS) mit sehr guter Klangqualität!

Zusammenfassend:

Rudolf Schock sang 1959 in Bayreuth einen großartigen Walther von Stolzing! Die Live-Aufnahme auf Schallplatte und CD beweist dies eindeutig! Ob seine damals vorwiegend lyrische Stimme den riesigen Festspielsaal durchgehend ausfüllen konnte, lässt sich allerdings nicht mit absoluter Sicherheit sagen. Fest steht jedoch: Auf Schallplatte und CD ist dies nicht zu hören!

In den späteren Jahren äussert sich Rudolf Schock in bezug auf Wagner zweifach. Er sagt oft, seine Stimme sei für die großen Wagner-Opern weniger geeignet. Bedauert aber auch, er habe auf der Opernbühne nie die Rolle des Siegmunds in "Die Walküre" gesungen.

1978 nahm Schock doch noch Siegmunds bekannteste Arie "Winterstürme wichen dem Wonnemond" auf. Die Aufnahme im fortgeschrittenen Alter zeigt, dass die Siegmund-Rolle wahrscheinlich zu Schocks stimmlichen Möglichkeiten gehört hätte ...

N E D E R L A N D S :

Tot nu toe was het voor de hand liggend, dat een Duitse operazanger het ambieerde zich bezig te houden met de gecompliceerde opera's van de door en door Duitse componist Richard Wagner. Natuurlijk als deze daarvoor de geschikte stem had.

Schock's vroegste Wagner activiteiten vonden plaats aan het eind van de 30er jaren  in het KOOR van de Bayreuther Festspiele: met Elfriede, zijn zus zong hij in het koor "Lohengrin", "Parsifal" en "Götterdämmerung", en liet zich trots fotograferen met de beroemdste "Lohengrin"-vertolker van die tijd: Franz Völker. 

In 1953 nam Schock zélf de complete "Lohengrin"-partij voor HMV op en op de radio was hij te horen als de god Froh in "Das Rheingold".

Dan verschijnt bij HMV in 1956 onder dirigent Rudolf Kempe een complete "Meistersinger von Nürnberg" met naast Elisabeth Grümmer als Eva en Ferdinand Frantz als Hans Sachs Rudolf Schock als Walther von Stolzing. Dit tot minder aangename verrassing van menige WAGNER-liefhebber, die Schock  meer als een "held van de film" (Nederlandse operapaus Leo Riemens) zag. Daarentegen kreeg de zanger lof van de Engelse operapaus Adam Blyth, die Schock zag als de tot dat moment "muzikaalste Walther op de grammofoonplaat".

Tot in de jaren 60 was Rudolf Schock van plan zich op latere leeftijd te richten op de mythische en legendarische opera's van Richard Wagner. In 1958, tijdens zijn Holland Festval-optredens in Richard Strauss' opera 'Ariadne auf Naxos', vertelde hij dit aan een Nederlandse krant. Begrijpelijk, want Rudolf Schock zong datzelfde jaar in Bizets 'Carmen' de rol van Don José onder leiding van Wieland Wagner, kleinzoon van Richard. Na dat optreden, waarmee Rudolf Schock enorm veel succes oogste, nodigde Wagner hem uit in 1959 te Bayreuth als Walther van Stolzing op te treden in Richard Wagners opera 'Die Meistersinger von Nürnberg' onder muzikale directie van de vermaarde Otto Klemperer. Rudolf Schock, die 10 jaar daarvoor in zijn Londense tijd al onder Klemperer had gezongen en een lang gekoesterde wens in vervulling zag gaan, ging gretig op Wieland Wagner's uitnodiging in.

Zeker acht ik het denkbaar, dat Wieland Wagner, die een traditie-breuk nooit schuwde, met zijn keuze voor Rudolf Schock een vergelijking wilde trekken tussen Walther von Stolzing in de kring van de "Meistersinger" en Rudolf Schock in de kring van de Wagner-"aanbidders". Bovendien moet Wagner op de hoogte zijn geweest van Schock's prestaties in de "Meistersinger"-opname op HMV uit 1956.

Augustus 1959 was het zover. De eerste akte van de "Meistersinger" zou worden uitgezonden op televisie, o.a. hier in Nederland. Dirigent was Erich Leinsdorf, die de zieke Otto Klemperer verving. Leo Riemens leidde de opvoering in en kondigde met nadruk het optreden van "filmheld Rudolf Schock" aan. Ik (17 jaar oud) zag een voorstelling met een zeer geconcentreerde Walther von Stolzing en herinner mij nog het moment, dat Schock de zetel, waaruit hij opstond, vervaarlijk deed trillen. Voor het overige stelde ik opgelucht vast, dat er vocaal niets leek mis te gaan. In een opera-uitzending kort na Schock's Wagner-première op de Nederlandse radio merkte de presentator op, dat "studenten in de zaal" bij zijn optreden boe-roepen hadden laten horen en dat Schock in Bayreuth "zijn Waterloo had gevonden". In een Belgische opera-uitzending klonken juist zeer positieve opmerkingen over zijn optreden. In 1983 kocht ik bij Saturn in Keulen de live-uitvoering van "Die Meistersinger" uit 1959 op "Melodram"-grammofoonplaten, in 2010 kwam deze met zeer goede geluidskwaliteit ook uit op CD (Golden Melodram - Archipel Ltd/MCPS).

Samenvattend:

Rudolf Schock heeft in 1959 in Bayreuth een voortreffelijke Walther von Stolzing gezongen! De live-uitvoering op platen en CD bewijst dat ondubbelzinnig! Of de geluidssterkte van zijn in principe lyrische stem er destijds in slaagde, voortdurend volledig de enorme "Festspielsaal" te vullen, is echter niet 100% zeker. Maar het is een feit: op plaat en CD is dat niet te horen!

In zijn latere jaren uit Rudolf Schock zich met betrekking tot Wagner dubbelzinnig. Hij zegt vaak, dat zijn stem voor de grote Wagner-rollen minder geschikt is. Hij betreurt het echter ook, dat hij op het operatoneel nooit de rol van Siegmund in "Die Walküre" heeft gezongen. In 1978 nam Schock toch nog Siegmund's bekendste aria1978 nahm Schock tóch nog Siegmunds bekendste aria "Winterstürme wichen dem Wonnemond" op. De opname op gevorderde leeftijd toont aan, dat de rol van Siegmund waarschijnlijk tot Schock's vocale mogelijkheden zou hebben behoord ...

  

Krijn de Lege: 8 februari 2026


02.01.26

PUCCINI/SCHOCK part 6: from TURANDOT 1950


E n g l i s h :

One of Rudolf Schock's most favorite composers was Giacomo Puccini. He sang 'Madame Butterfly' and 'La Bohème' (alongside Elisabeth Schwarzkopf and Victoria de los Angeles) in Great Britain, Germany and Austria. 'Tosca' in all major opera theaters in Germany and Austria, 'Manon Lescaut' in Vienna and Hamburg. In radio- & record studios and in the concert hall he performed Puccini's famous arias, including those from Puccini's last and unfinished opera about the Chinese princess 'Turandot':

Crimes against her ancestors have deeply frustrated Turandot. She does not want offspring, but to take out deadly on young princes who dare to compete for her hand. Turandot orders suitors to solve three riddles first. If they fail to do so, they will be beheaded. The result is a bloodbath. Then the enamored Prince Calaf anonymously registers for the quiz. And behold: He solves the riddles! But Turandot cheats: she refuses to marry the unknown. Calaf makes a counter-proposal: If the princess guesses his name before dawn, she may have him killed. Turandot works at night with the help of her staff to find out his name. Liù, who is the only one who knows the name, is silent and commits suicide. Calaf penetrates the (chilly) rooms of the princess, pulls her to his chest and kisses her. He tells Turandot what his name is and thus places his fate in her hand. Princess Turandot makes Prince Calaf her consort for the people.

During the credits of the documentary "Rudolf Schock: I sing that too!" Schock's impressive German 'Nessun dorma' (Hamburg 1951) from Puccini's 'Turandot' can be heard under Wilhelm Schüchter. On YouTube, Klaus-Richard St. presents Rudolf Schock with this aria in Italian and a second one ('Non piangere, Liù') sung in Italian too. Both recordings date from 1949 and were made in London. In Berlin, Rudolf Schock recorded the Calaf arias again in German in 1959 and 1968.

T u r a n d o t 







Wrongly pushed into the background are another two German sung, recordings from 1950 under the conductor Leopold Ludwig. 'Italianità' is the 'Bel Canto', to which Rudolf Schock subjects the German language. With an equal synthesis of vowels AND consonants, they are both easy to understand and immersive in an Italian way. Lovingly passionate is Schock's 'Oh, weine nicht (Non piangere) Liù'. Calaf persuades the enamored slave girl Liù to accompany his old, life-threatening father in his escape from the realm of the cruel princess Turandot. 'Keiner schlafe (Nessun dorma)' under Leopld Ludwig is not inferior to the Wilhelm Schüchter version of 1951: Calaf is convinced that he can win over Turandot!

D e u t s c h :

Einer der Lieblingskomponisten von Rudolf Schock war Giacomo Puccini. Schock sang „Madame Butterfly“ und „La Bohème“ (neben Elisabeth Schwarzkopf und Victoria de los Angeles) in Großbritannien, Deutschland und Österreich. „Tosca“ an allen großen Opernhäusern Deutschlands und Österreichs, „Manon Lescaut“ in Wien und Hamburg. In Rundfunk- und Schallplattenstudios und im Konzertsaal sang er Puccinis berühmte Arien, darunter auch die aus Puccinis letzter und unvollendeter Oper über die chinesische Prinzessin 'Turandot':

Verbrechen gegen ihre Vorfahren haben Turandot zutiefst frustriert. Sie will keinen Nachwuchs, sondern junge Prinzen töten, die es wagen, um ihre Hand zu bitten. Turandot befiehlt den Freiern, zuerst drei Rätsel zu lösen. Tun sie dies nicht, werden sie enthauptet. Das Ergebnis ist ein Blutbad. Dann meldet sich der verliebte Prinz Calaf anonym zum Quiz an. Und siehe: Er löst die Rätsel! Aber Turandot spielt ein Betrugsspiel: Sie weigert sich, den Unbekannten zu heiraten. Calaf macht einen Gegenvorschlag: Wenn die Prinzessin seinen Namen vor Tagesanbruch errät, kann sie ihn töten lassen. Turandot versucht nachts fanatisch mit Hilfe ihrer Mitarbeiter, den Namen herauszufinden. Liù, die als einzige den Namen kennt, schweigt und begeht Selbstmord. Calaf dringt in die (kalten) Räume der Prinzessin ein, zieht sie an seine Brust und küsst sie. Er sagt Turandot, wie er heißt und legt ihr damit sein Schicksal in die Hand. Prinzessin Turandot macht Prinz Calaf zu ihrer Gemahlin für das Volk.

Im Abspann des Dokumentarfilms "Rudolf Schock: Das singe ich auch!" ist Schocks beeindruckendes, deutsches „Nessun dorma“ (Hamburg 1951) aus Puccinis „Turandot“ ist unter Wilhelm Schüchter zu hören. Auf YouTube lässt Klaus-Richard St. Rudolf Schock diese Arie und eine zweite ('Non piangere, Liù') im Italienisch singen. Beide Aufnahmen stammen aus dem Jahr 1949 und wurden in London aufgenommen. In Berlin nahm Rudolf Schock 1959 und 1968 die Calaf-Arien noch einmal in deutscher Sprache auf.

Zu Unrecht in den Hintergrund gedrängt sind zwei deutschsprachige, Berliner Aufnahmen aus dem Jahr 1950 unter dem Dirigenten Leopold Ludwig. 'Italianità' ist der 'Belcanto', dem Rudolf Schock die deutsche Sprache unterwirft. Mit einer gleichwertigen Synthese von Vokalen UND Konsonanten singt er sowohl leicht verständlich als auch auf italienische Weise eindringlich. Liebevoll leidenschaftlich ist Schocks 'Oh, weine nicht (Non piangere) Liù'. Calaf überredet die verliebte Sklavin Liù, seinen alten, sich in Lebensgefahr befindenden Vater bei dessen Flucht aus dem Reich der grausamen Prinzessin Turandot zu begleiten. „Keiner schlafe (Nessun dorma)“ unter Leopld Ludwig steht der Wilhelm-Schüchter-Fassung von 1951 in nichts nach. Calaf ist überzeugt, Turandot für sich gewinnen zu können!

C a l a f 







N e d e r l a n d s :

Eén van Rudolf Schock's lievelingscomponisten was Giacomo Puccini. 'Madame Butterfly' en 'La Bohème' zong hij (naast Elisabeth Schwarzkopf en Victoria de los Angeles) in Groot-Brittannië, Duitsland en Oostenrijk. 'Tosca' in alle grote operatheaters van Duitsland en Oostenrijk, 'Manon Lescaut' in Wenen en Hamburg. In radio- en platenstudio's en in de concertzaal zong hij Puccini's beroemde aria's, waaronder die uit Puccini's laatste en niet voltooide opera over: de Chinese prinses 'Turandot':

Misdaden tegen haar voorvaderen hebben Turandot diep gefrustreerd. Ze wil geen nageslacht, maar dodelijk afreageren op jonge prinsen, die het wagen naar haar hand te dingen. Turandot gebiedt, dat huwelijkskandidaten eerst drie raadsels oplossen. Lukt hun dat niet, dan worden ze onthoofd. Een bloedbad is het gevolg. Dan meldt de verliefde prins Calaf zich anoniem voor de quiz aan. En zie: Hij lost de raadsels op! Maar Turandot speelt vals: ze weigert met de onbekende te trouwen. Calaf doet een tegenvoorstel: Als de prinses, voordat de nieuwe dag aanbreekt, zijn naam raadt, mag zij hem laten ombrengen. Turandot doet er 's nachts met behulp van haar personeel alles aan om zijn naam te achterhalen. Liù, die als enige de naam weet, zwijgt en pleegt zelfmoord. Calaf dringt tot de (kille) vertrekken van de prinses door, trekt haar aan zijn borst en kust haar. Hij zegt Turandot, hoe hij heet en legt daarmee zijn lot in haar hand. Prinses Turandot maakt voor het volk prins Calaf tot haar gemaal.        

Tijdens de aftiteling van de documentaire "Rudolf Schock: I sing that too!" is Schock's indukwekkende Duitse 'Nessun dorma' (Hamburg 1951) uit 'Turandot' van Puccini onder Wilhelm Schüchter te horen. Op YouTube laat Klaus-Richard St. Rudolf Schock deze aria én nog een tweede ('Non piangere, Liù') in het Italiaans zingen. Beide opnamen stammen uit 1949 en zijn in Londen gemaakt. In Berlijn nam Rudolf Schock in 1959 en 1968 de Calaf-aria's nog eens in het Duits op.

Ten onrechte op de achtergrond geraakt

zijn twee Duitstalige, Berlijnse opnamen uit 1950 onder dirigent Leopold Ludwig. 'Italianità' is het 'Bel Canto', waaraan Schock de Duitse taal onderwerpt. Met een gelijkwaardige synthese van klinkers EN medeklinkers is hij zowel goed verstaanbaar als Italiaans meeslepend. Liefderijk hartstochtelijk is Rudolf Schock's 'O, weine nicht (Non piangere) Liù'. Calaf brengt de op hem verliefde slavin Liù ertoe, zijn oude, in levensgevaar verkerende vader te begeleiden bij diens vlucht uit het rijk van de wrede prinses Turandot. 'Keiner schlafe (Nessun dorma)' doet onder Leopld Ludwig niet onder voor de Wilhelm Schüchter-uitvoering van 1951. Calaf is ervan overtuigd, dat hij Turandot voor zich kan winnen.

Krijn de Lege, 02.01.2026 


15.12.25

RUDOLF SCHOCK: Songs for Christmas & other Devotional moments 2025

*Friedrich SILCHER
"Hymn to the Night / Hymne an die Nacht":

Melody from Beethoven's piano sonata nr. 23 ("Appassionata") by Friedrich Silcher (ca. 1835). Lyrics: Friedrich von Matthisson
With the Tölzer Knabenchor: 1973

* Wolfgang Amadeus MOZART
"Ave Verum":
"Ave, verum corpus
natum de Maria Virgine
Vere passum immolatum
in cruce pro homine,
Cuius latus perforatum
unda fluxit et sanguine,
Esto nobis praegustatum
in mortis examine"
(! >  YouTube: English text in video, German & Dutch text under video < !)
ENGLISH:
Mozart wrote the "Ave Verum " in 1791 six months before his death.
To the present day it celebrates in the Roman Catholic church the annual feast of Corpus Christi in June. 
The meaning of this celebration is the change of bread and wine into the Body and Blood of Christ during the Holy Communion.
In 1973, the Tölzer Boys choir, Rudolf Schock and organist Hans Tild recorded the beloved hymn in Munich. 
DEUTSCH:
Mozart schrieb das "Ave Verum" 1791 sechs Monate vor seinem Tod.
Bis zum heutigen Tag feiert es in der Römisch-katholischen Kirche das jährliche Fest von Corpus Christi (Fronleichnamstag) iJuni.
Die Bedeutung der Feier ist die Wandlung von Brot und Wein in Leib und Blut Jesu Christi während des Heiligen Abendmahls.
Der Tölzer Knabenchor, Rudolf Schock und Organist Hans Tild nahmen die geliebte Hymne 1973 in München auf.
NEDERLANDS:
Mozart schreef het "Ave Verum" in 1791 zes maanden voor zijn dood.
Tot op de dag van vandaag viert het in de Rooms-Katholieke kerk het jaarlijkse feest van Corpus Christi in Juni.
De betekenis van de viering is de verandering van brood en wijn in lichaam en bloed van Christus tijdens het Heilige Avondmaal.
Het Tölzer Knabenchor, Rudolf Schock en organist Hans Tild namen de geliefde lofzang in 1973 in München op.

RUDOLF SCHOCK, Janny Broeren et al.: “Home/Daheim/Thuis!”

DAMALS (Tineke de Lege 2020)
damals, damals war alles besser
- ausser dem zahnarzt dann -
damals: kältere winter, heute: heißer im sommer
Ja, damals war alles besser

wir konnten dann noch rennen, sehr schnell
dann waren die brüste nicht im weg
wir waren weder jungen noch mädchen, sondern nur 'ich'
wir spielten ohne rücksprache auf der straße

wir verabredeten uns nicht und riefen nicht an
wir sahen wohl, wer raus kam
nur à l'improviste entschieden wir uns
damals, als alles besser war

schützende säule und genaue struktur
waren weicher wollmantel oder gurt, der klemmt
aber die zeit braucht dich und die agenda diktiert
das dritte auge entfremdet deine natur

tränen der wehmut hatten wir manchmal 
sommersonnenlicht auf der tür des balkons
oder sanftes abendrot über der alten schule

heute ist das weinen uns vergangen
und müssen wir lachend im leben stehen
damals, damals war alles besser
- ausser dem arzt dann -

BEFORE  (Tineke de Lege 2020)
before, before everything was better
- except for the dentist then -
before: winters colder, today: summers hotter
yes, everything was better before

we could run then, very fast
then the breasts were not in the way yet
we were neither boys nor girls, just 'me'
we played on the street without consultation

we arranged nothing and we did n't call
we simple saw who came out
we decided only à l'improviste
before, when everything was better

protective pillar and precise structure
were soft woolen coat or armour that squeezes
but time takes you and the agenda dictates
the third eye alienates your nature

sometimes we had tears of sadness:
summer sunlight on the door of the balcony
or a gentle evening glow over the old school

today the crying is gone
and we have to stand laughing in life
before, before everything was better
- except for the doctor then -

(nederlandse tekst op YouTube onder de video!)


1)    Wie’s daheim war (G. Wohlgemuth)
2)   Heer Jesu heeft een hofken (Oud-Nederlands lied)
3)   Blijf bij mij, Heer/Abide with me (W.H. Monk)
4)   So nimm denn meine Hände/O take my hands (F. Silcher).

* Johann Sebastian BACH/Thilo Valentin der Jüngere
"O, Jesulein süss .../O little Jesus sweet ..." 
A song that speaks for itself in all simplicity.
Rudolf Schock is accompanied by Ivan Eröd on harpsichord.
Ivan Eröd is among the dead of 2019.
(https://tenorschock.blogspot.com/2019/08/ivan-erod-in-memoriam.html)

Ein Lied, das in aller Einfachheit für sich spricht.
Rudolf Schock wird von Ivan Eröd am Cembalo begleitet.
Ivan Eröd gehört zu den Toten von 2019.
(https://tenorschock.blogspot.com/2019/08/ivan-erod-in-memoriam.html)

Een lied, dat in alle eenvoud voor zichzelf spreekt. 
Rudolf Schock wordt begeleid door Ivan Eröd op clavecimbel.
Ivan Eröd is onder de doden van 2019.
(https://tenorschock.blogspot.com/2019/08/ivan-erod-in-memoriam.html)
* Anton BRUCKNER
"Der Heilige Geist kommt über Maria/The Holy Ghost comes to 
Mary/De Heilige Geest komt naar Maria"
First part of the 'CREDO' from the 'Great Mass No. 3 in F minor',
including tenor solo "Et incarnatus est"1.Teil des "CREDOS: "Ich glaube.../ik geloof..." aus der 'Grossen Messe Nr. 3 in f-Moll' mit dem Tenorsolo "Et incarnatus est". 

ENGLISH:
Bruckner specialist James McCullough: "Lyrical climax of the complete mass! A moment of moving tenderness inside the, for the rest, enormously strong introduction of the Credo. Bruckner pays court to the Holy Virgin, when the tenor, accompanied by solo violin, sings about the Holy Ghost, who descends upon the Mother of God".

DEUTSCH:
Bruckner-Kenner James McCullough: "Lyrischer Höhepunkt der gesamten Messe! Ein Moment ergreifender Zärtlichkeit innerhalb der im übrigen äusserst kraftvollen Einführung des Credos. Bruckner macht der Heiligen Magd den Hof, wenn der Tenor, von der Solovioline begleitet, vom Heiligen Geist singt, der auf die Mutter Gottes heruntersteigt". 

NEDERLANDS:
Bruckner-specialist James McCullough: "Hét lyrische hoogtepunt van de gehele mis! Een moment van aangrijpende tederheid binnen de voor het overige uiterst heftige introductie van de geloofsbelijdenis. Bruckner maakt de Heilige Maagd het hof, als de tenor, begeleid door de soloviool, van de Heilige Geest zingt, die op de Moeder Gods neerdaalt".

* Franz GRUBER/Joseph Mohr
"Stille Nacht, Heilige Nacht/Silent Night, Holy Night"
ENGLISH:
The three strophes are being performed in the most usual order in Germany (and in Great Britain too).
The RIAS Kammerchor produces in the first strophe a springy and driving legato.

Rudolf Schock begins his tenorsolo in the 2nd strophe softly.
In "Durch der Engel Halleluja" his voice lightens up brightly and still glows meaningful at the end.
Schock illutrates the announcement of the Angels to the shepherds within the limits of the little strophe as explicit and understandable as possible. With bravura: ardent and encouraging. This is the singer, we hear "clear, rich and commanding" in Händel's 'Messiah' and 'Ombra mai fu' (LINK: RUDOLF SCHOCK sings G.F. HÄNDEL).

During the 3rd strophe Schock and the choir are singing unisono. Only at the words of the first 'Christ in Deiner Geburt', in which the essence of Christianity lies, Schock's voice flames up once again, just for a moment. Then it becomes engrossed in the choir.


DEUTSCH:

Es sind die drei Strophen, die in Großbritannien und - wie ich annehme - in deutschsprachigen Ländern am meisten gesungen werden. 

Der RIAS Kammerchor unter Günther Arndt singt die erste Strophe unsentimental, mit federndem und treibendem Legato.


Rudolf Schock beginnt in 2. Strophe den Tenorsolo leise, wonach er ihn anschwellend einige Zeilen hell aufleuchten und dann nachglühen läßt.

Er stellt die himmlische Verkündigung der Geburt Jesu an die Hirten so anschaulich und einfühlsam dar, wie innerhalb so einer kleinen Strophe nur möglich ist: mit Bravour: kräftig und anregend. Das ist der Sänger, den man "clear, rich and commanding" in Händels 'Messias' und 'Ombra mai fu' hört (LINK: RUDOLF SCHOCK sings G.F. HÄNDEL).
Die 3. Strophe singen Chor und Tenor unisono. Nur beim ersten 'Christ in Deiner Geburt' flammt die Stimme noch einmal kurz auf, wonach sie wieder im Chor aufgeht.

NEDERLANDS:

De drie coupletten worden in de gebruikelijke volgorde uitgevoerd.
Het RIAS Kammerchor produceert in het eerste couplet een verend en stimulerend legato.

Rudolf Schock begint het tweede couplet zacht, waarna hij in "Durch der Engel Halleluja" zijn stem eerst helder laat oplichten en dan betekenisvol laat nagloeien.

Hij beeldt de hemelse verkondiging van Jezus' geboorte aan de herders zo aanschouwelijk en invoelend uit, als binnen de grenzen van het kleine couplet maar mogelijk is, met bravoure, vurig en inspirerend. Dit is de zanger, die "clear, rich and commanding (superieur)" te horen is  in Händels 'Messiah' en 'Ombra mai fu' (LINK: RUDOLF SCHOCK sings G.F. HÄNDEL).  

Het derde couplet zingen Schock en het koor unisono. Alleen bij het eerste 'Christus in Deiner Geburt' vlamt de stem nog één keer kort op, waarna zij weer in het koor opgaat.

* Deutsches VOLKSLIED/German FOLK SONG - Würzburg 1622
"Geistliches Wiegenlied/From Heaven high, O Angels, come!"
ENGLISH:
Old German Christmas folk song.
Known as "Susani" too.
"Susani" means: "rocking the cradle".
The slumber song is linked to the Jesuit priest and poet Friedrich Spee (1591 - 1635).

DEUTSCH:
Altes, deutsches Weihnachts- und Volkslied.
Auch unter dem Titel "Susani" bekannt.
"Susani" bedeutet: "Beweg' dich, liebe Wiege".
Das Wiegenlied wird dem Jesuitenpriester und Dichter Friedrich Spee (1591 - 1635) zugeschrieben.

NEDERLANDS:
Oud duits kerst- en volkslied.
Is ook bekend onder de titel "Susani".
"Susani" betekent: "Schommel heen en weer, lief wiegje".
Het wiegelied wordt toegeschreven aan de Jezuïeten priester en dichter Friedrich Spee (1591 - 1635).

* Peter CORNELIUS
"The Kings/Die Könige" (Song 3 - opus 8)
ENGLISH:
People is unable to "bring incence, myrrh and gold" to the Christ Child. They are not as rich as the "Kings from the Orient". But people can give Him their heart.
The song is ending with a repeated invitation:
at first, the words sound: "Give the Child Jesus your heart", and after that Schock sings (in 'mezza voce') an even more urgent "Give Him your heart...!".  

DEUTSCH:
Menschen können dem Christkind nicht wie die 'Könige aus dem Morgenland' 'Weihrauch, Myrrhen und Gold spenden'. So reich sind sie nicht. Was sie aber wohl spenden können, ist ihr Herz.
Das Lied 'Die Könige' endet denn auch mit einer wiederholten Einladung:
zuerst klingen die Worte "Schenke dein Herz dem Knäblein hold", und danach singt Schock (in 'mezza voce') ein noch drängenderes "Schenk' Ihm dein Herz...!".

NEDERLANDS:
Mensen kunnen het Christuskind niet zoals de 'Koningen uit het Morgenland' "wierook, mirre en goud" schenken. Zo rijk zijn ze niet. Maar wat ze wél kunnen, is Hem hun hart geven.
Het lied eindigt dan ook met een herhaalde uitnodiging:
eerst klinken de woorden: "Geef het Kind je hart", en daarna zingt Schock (in 'mezza voce') een nog nadrukkelijker "Geef Hem je hart...!".

* Franz SCHUBERT
1) Introïtus (adapted version) from "DEUTSCHE MESSE"
"Wohin soll ich mich wenden, wenn Gram und Schmerz mich drücken / Where ever should I turn to, when grief and paim oppress me?":
2) 'Sanctus' from "DEUTSCHE MESSE"
"Heilig, heilig, heilig ist der Herr / Holy, holy, holy is the Lord":

Rudolf SchockThe Tölzer Knabenchor organist Hans Tild recorded the two fragments 1973 in Munich.

Krijn de Lege, 15.12.2025

14.12.25

PUCCINI/SCHOCK: 'MANON LESCAUT', LIVE 1956 "GERMAN Bel Canto (2)"

 

The 10-CD box of Membran: 'Rudolf Schock: Echo of a much loved voice' contains a few fragments of the live premiere in 1956 of Puccini's 'Manon Lescaut' at the Vienna State Opera. For the rest, there are privately owned recording copies of that complete premiere. Heard of the limited quality it concerns amateur recordings. But they are definitely worth listening to.

From Marcel Prawy's historiography (1969) of the Vienna State Opera, it can be concluded that Giacomo Puccini's Viennese 'Manon Lescaut' was one of her three artistically best premieres of the 1950s in the last century! That's why I decided to put the turbulent THIRD and tragic FOURTH act up on YouTube! As for the FIRST act, I stuck with a short live introduction from Vienna of the two lead roles and Rudolf Schock's not so well-known but magnificent radio recording from 1953 of the tenor aria.

Regarding the SECOND act I could go to a stereo recording from 1968 with Sylvia Geszty and Rudolf Schock of the great duet by Manon Lescaut and Cavaliere Des Grieux

Sylvia Geszty









The role of Des Grieux is a tough one to play. But above all to sing! Rudolf Schock sang the part in Hamburg (1954), Vienna (1956) and in Saarbrücken (1962). In 1956 we hear a singer who throws himself into the role with heart and soul. His German - yes, that language was still sung in German opera houses at the time - is undergoing an admirable Italian makeover.

Carla Martinis








Manon Lescaut, sung by Carla Martinis (1922-2010), a Croatian soprano, who was engaged in both New York and Vienna from 1950 and guested with the Scala of Milan, sings with an Eastern European accent, which overshadows her German. The dramatic voice itself was predestined for the operas of Puccini and Verdi. Famous conductors such as Furtwängler and Von Karajan enjoyed working with her. After her child died in an accident, she abruptly said goodbye to the opera world.

Rudolf Moralt (1902-1958)











Conductor in Vienna was Rudolf Moralt. He died two years after the premiere of 'Manon Lescaut'.

In the video I briefly explain the opera act of 'Manon Lescaut'. The whole appears in three parts on YouTube.

D e u t s c h :

Die 10-CD-Box der Membran: „Rudolf Schock: Nachklang einer geliebten Stimme“ enthält einige Fragmente der Live-Uraufführung von Puccinis „Manon Lescaut“ 1956 an der Wiener Staatsoper. Im Übrigen gibt es Tonträgerkopien dieser kompletten Uraufführung in Privatbesitz. Aus der begrenzten Qualität kann geschlossen werden, dass es sich um Amateuraufnahmen handelt. Aber hörenswert sind sie auf jeden Fall.

Aus Marcel Prawys Geschichtsschreibung (1969) der Wiener Staatsoper lässt sich schließen, dass Giacomo Puccinis Wiener „Manon Lescaut“ eine ihrer drei künstlerisch besten Uraufführungen der 1950er Jahre im letzten Jahrhundert war. Deshalb habe ich mich entschieden, den turbulenten DRITTEN und tragischen VIERTEN Akt hier fast vollständig auf YouTube zu stellen.








Was den ERSTEN Akt betrifft, so habe ich mich an eine kurze Live-Einführung der beiden Hauptrollen aus Wien und die nicht so bekannte, aber wunderbare Radioaufnahme der Tenor-Arie von Rudolf Schock von 1953 gehalten.

Für den ZWEITEN Akt konnte ich auf eine Stereoaufnahme aus dem Jahre 1968 mit Sylvia Geszty und Rudolf Schock des großen Duetts von Manon Lescaut und Cavaliere Des Grieux zurückgreifen.











Die Rolle des Des Grieux ist schwer zu spielen. Aber vor allem zu singen! Rudolf  Schock sang die Partie 1954 in Hamburg (Fotos mit Anne Bollinger unten!), Wien (1956) und in Saarbrücken (1962).


 Im Jahre 1956 hören wir einen Sänger, der sich mit Leib und Seele in die Rolle stürzt. Sein Deutsch – ja, diese Sprache wurde damals noch an deutschen Opernhäusern gesungen – erfährt einen bewundernswerten italienischen Makeover!

Manon Lescaut, gesungen von Carla Martinis (1922-2010), einer kroatischen Sopranistin, die ab 1950 sowohl in New York als auch in Wien engagiert war und an der Mailänder Scala gastierte, singt mit einem osteuropäischen Akzent, der ihr Deutsch überschattet. Die dramatische Stimme selbst war prädestiniert für die Opern von Puccini und Verdi. Berühmte Dirigenten wie Furtwängler und Von Karajan arbeiteten gerne mit ihr zusammen. Nachdem ihr Kind bei einem Unfall ums Leben kam, verabschiedete sie sich abrupt von der Opernwelt.

Dirigent in Wien war Rudolf Moralt. Er starb zwei Jahre nach der Premiere von „Manon Lescaut“.

Im Video habe ich möglichst kurz die Opernhandlung von 'Manon Lescaut' erklärt. 

N e d e r l a n d s : 

In de 10-CD-Box van Membran 'Rudolf Schock: Nachklang einer geliebten Stimme' zijn een paar fragmenten van de live-première in 1956 van Puccini's 'Manon Lescaut' aan de Weense Staatsopera opgenomen. Voor het overige zijn er opname-kopieën van die complete première in privé-bezit. Gehoord de beperkte kwaliteit ervan gaat het om amateur-opnamen. Maar ze zijn het beluisteren zeker waard.

Uit Marcel Prawys geschiedenisbeschrijving (1969) van de Weens Staatsopera valt te concluderen, das Giacomo Puccini's Weense „Manon Lescaut“ een van haar drie artistiek beste premières van de jaren 50 in de vorige eeuw was. Daarom besloot ik, de turbulente DERDE en tragische VIERDE akte op YouTube te zetten. Wat de EERSTE akte betreft houd ik het bij een korte live-introductie uit Wenen van de beide hoofdrollen en Rudolf Schock's niet zo bekende, maar schitterende radio-opname uit 1953 van de tenoraria. Voor de TWEEDE akte kon ik terecht bij een stereo-opname uit 1968 met Sylvia Geszty en Rudolf Schock van het grote duet van Manon Lescaut en Cavaliere Des Grieux

Rudolf Schock als Des Grieux 1956










De rol van Des Grieux is een zware rol om te spelen. En vooral om te zingen! Rudolf Schock zong de rol in Hamburg (1954), Wenen (1956) en in Saarbrücken (1962). In 1956 horen we een zanger, die zich met hart en ziel in de rol stort. Zijn Duits - ja, in die taal zong men toen nog in de Duitstalige operahuizen - ondergaat een bewonderenswaardige Italiaanse makeover.

Carla Martinis


Manon Lescaut, gezongen door Carla Martinis (1922-2010), een Kroatische sopraan, die vanaf 1950 zowel in New York als in Wenen was geëngageerd en bij de Scala van Milaan gasteerde, zingt met een Oost-Europese tongval, die haar Duits overschaduwt. De  dramatische stem zélf was gepredestineerd voor de opera's van Puccini en Verdi. Beroemde dirigenten als Furtwängler en Von Karajan werkten graag met haar. Nadat haar kind bij een ongeluk omkwam, zei ze de operawereld abrupt vaarwel.

Rudolf Moralt (1902-1958)











Dirigent in Wenen was Rudolf Moralt. Hij overleed twee jaar na de première van 'Manon Lescaut'.

De operahandeling van 'Manon Lescaut' heb ik beknopt toegelicht bij de video's. Het geheel verschijnt in drie gedeelten op YouTube.

Krijn de Lege, 5.1.2026